3 Antworten auf „Unterschriftensammlung gegen das geplante Bauvorhaben in der Kolberger Straße“

  1. Wie heute abend eher beiläufig beim Treffen der Bürgerinitiative erfahren, geht es um absehbar weitaus mehr, als „nur“ die Übervölkerung der Kolberger Strasse an der Doppelkurve: es exisitieren offenbar online einsehbare Pläne der Stadt, nach Schaffung dieses Präzedenzfalls sukzessiv auch in weiteren Straßen der Waldstadt (darunter nochmals (!) die Kolberger Strasse) drastisch „in die Höhe zu verdichten“.
    Damit geht die Verhinderung dieses Bebauungsplanes mittel- und langfristig *j.e.d.e.n.* Waldstädter an, der z.B. gerne weiterhin abends wohnungsnah parken möchte, weiterhin im bisher nächstgelegenen Markt einkaufen möchte (nicht nur noch Nähe der künftigen Ballungszentren), die Waldstadt bzgl. KiTa- und Schulbelegung für ausreichend bevölkert hält, die bisherige Verkehrsbelastung nicht erhöht wissen möchte (Kinder!), etc., etc.
    Ich denke, diese Pläne gegen das Wesen der Waldstadt der letzten 60 Jahre müssen dringend in der gesamten Waldstadt bekannt gemacht werden, in der Hoffnung auf eine dann mitgliederstärkere Bürgerinitiative.

    Es steht m. E. zu befürchten, dass der Titel „Bebauungsplan Kolberger Str. 3-5“ hierzu nicht ausreichen wird.

    Auch ich bin nur ‚auf Verdacht‘, es könne im gegenwärtigen Nachverdichtungsklima evtl. nicht nur um die Kolberger Str. 3-5 gehen zu der heutigen Sitzung erschienen — und sehe mich leider deutlichst bestätigt.

    Warum nicht künftig unter „Pläne gegen das Wesen der Waldstadt“ aktiv sein ?

    „Abschaffung der Waldstadtharmonie nach 60 Jahren“ wäre ein weiterer – zugegeben agressiverer – Vorschlag.

    1. Hallo, genau diese Meinung vertrete ich seit Gründung der Initiative mit Nachdruck, es muss den Bewohnern aller Straßen bekannt sein, dass alle betroffen sind, um eine breite Beteiligung zu erzielen. Nun wurde ja heute der neue Flyer dafür vorgestellt, prima, danke an alle, die mitgeholfen haben.
      Dem Großteil der Waldstadtbewohnern sind die Bauvorhaben nach wie vor nicht bekannt.

  2. Die Veranstaltung gestern abend war wichtig und wegweisend. Toll, dass so viele da waren! Wir müssen alle an einem Strang ziehen! Ich habe heute noch einen Leserbrief an die BNN geschrieben, der die Situation und auch die Informationspolitik der Stadtverwaltung thematisiert. Von Demokratie im Sinne von Bürgerbeteiligung sehe ich keine Spur. Peinlich finde ich, dass unser OB sich jeglicher Stellungnahme verweigert, ich finde, das ist für einen gewählten Bürgervertreter ein Armutszeugnis. Da wissen wir ja schon, was wir erwarten können, vielleicht in Zukunft regieren á la Trump. Und wenns geht, ja nicht konkret zu Vorgängen äußern, das Beispiel Trump macht Schule. Sieht man mal in die Unterlagen zum alten Rahmenplan für die Waldstadt-Entwicklung (2015), findet man da noch Passagen, die nahelegen, dass der Charakter der Waldstadt erhalten werden soll. Die derzeitigen Geschehnisse scheinen dies jedoch vollständig zu ignorieren…
    wahrscheinlich handelt es sich dabei um „Druckfehler“ oder eingeschlichene „Fake-News“! Ich mahne Wachsamkeit an. Lassen wir uns nicht hinters Licht führen sondern lasst uns kämpfen für diesen einzigartigen Stadtteil.
    Wichtig ist, möglichst alle Nachbarn zu informieren. Ich war erstaunt, dass hier in der Elbinger Strasse viele von nichts wissen. Allerdings habe ich auch keinen Flyer erhalten sondern die Infos aus der Broschüre des Waldstadtvereins.
    Ich denke, wir müssen mehr Flyer verteilen in Zukunft. Ich für meinen Teil kann gerne einen Teil davon austragen!

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